Sonntag, 3. November 2019

Elektro-Bemusterung

Die Elektro-Bemusterung erfolgte im Sommer und fand per Telefonkonferenz statt. Zudem konnten wir mit unserem Berater per Team-Viewer die Planung einsehen und selber anpassen bzw. zeigen, wo genau wir etwas haben wollen.
Wir können euch nur empfehlen, euch gründlich auf den Termin vorbereiten. Also Raum für Raum das ganze Haus durchgehen, gedanklich möblieren und überlegen, wo man Steckdosen braucht und Auslässe für Lampen motwendig sind. Dafür bekommt man vorher auch schon einen Grundplan, in dem alle inklusiven Lampen und Steckdosen eingefügt sind. Die kann man natürlich noch verschieben und ergänzen.

Das nimmt schon einige Stunden in Anspruch.

Bei dem Termin selber ist man dann die Checkliste des Beraters abgegangen. Es werden noch einige weitere Themen angesprochen, zum Beispiel ob man eine E-Autoladestation benötigt. Der Termin war angesetzt mit vier Stunden. Da wir unsere Planung ja schon selber durchgegangen sind, waren wir aber deutlich schneller fertig. Nach knapp 1,5 Stunden waren wir durch. Damit haben wir wohl einen Rekord bei dem Berater aufgestellt :)
Wir haben allerdings auch keine hohen Ansprüche an tolle Beleuchtung mit Spots und Weihnachtsdeko mit Lichterketten stellen wir auch nicht auf. 

Preislich ist bei der Bemusterung natürlich nach oben alles offen. Für unsere Extras sind es aber keine viertausend Euro. Wir finden, dass schon eine ordentliche Anzahl an Brennstellen und Steckdosen bei VBH dabei ist. Wer aber lichtgestaltnerisch einiges reißen will, wird wohl doch tiefer in die Tasche griefen müssen.

Montag, 26. August 2019

Bemusterungsseminar und Bemusterung

Ende Juni waren wir eingeladen, an einem Bemusterungsseminar in Bad Fallingbostel teilzunehmen, auf freiwilliger Basis. Den Termin nahmen wir wahr, gedauert hat die Veranstaltung ca dreieinhalb Stunden.

Wer sich noch nicht viel mit der genauen Ausstattung und den Räumen seines zukünftigen Hauses auseinandergesetzt hat, der erhält hier viele nützliche Informationen. Da wir uns bereits vorher viele Gedanken dazu gemacht haben und auch schon eine „Vorbemusterung“ durchgeführt haben, konnten wir nicht mehr so viele Informationen sammeln. Aber man muss das Ganze ja nicht mitmachen.

Nur drei Tage später hatten wir dann auch schon unsere Bemusterung in Bad Fallingbostel. Unser Berater war äußert kompetent und engagiert. Es fiel positiv auf, dass er oft auf die im Standard enthaltenden Ausstattungen hinwies, anstatt uns aufpreispflichtige Teile zu verkaufen. Bei Sachen in denen wir unsicher waren, erklärte er uns Vor- und Nachteile. Gedauert hat der Termin ca fünf Stunden, inklusive Mittagspause und gesponsertem Mittagessen.

Der Berater hatte in der Mittagspause schonmal Zeit die Zusatzkosten zusammenzurechnen, sodass wir damit nach Hause fahren konnten. Insgesamt können wir sagen, dass man mit dem Standard sehr gut leben kann! Wir haben nicht viel Aufpreispflichtiges genommen, das mit Abstand teuerste war ein Sonderklinker, nämlich der Geestbrand felsgrau. Aber da man das nunmal später nicht mehr umändern kann und uns kein anderer gefallen hat, haben wir in den sauren Apfel gebissen. Ansonten hielten sich die Zusatzkosten sehr in Grenzen. Ich denke bei anderen Firmen hätte man hier weitaus tiefer in die Tasche greifen müssen.

Insgesamt war es ein schöner Tag auf den ich mich schon sehr gefreut habe.

Von den Böden und Fliesen werden einem im Anschluss Muster nach Hause geschickt. Hier haben wir noch das Problem, dass einer der ausgesuchten Böden im Muster ganz anders aussieht. Es stellte sich heraus, dass wir ein zwei Jahre altes Muster zugesandt bekamen. In der Zwischenzeit hat der Hersteller die Farbnuancen etwas geändert. Wir haben ein neues Muster bekommen und uns letztlich auch für den Boden entschieden.

Übrigens: Bisher haben wir keinen Euro an Viebrock überwiesen! Lediglich der externe Vermesser wollte schon sein Geld haben.




Freitag, 2. August 2019

Freigabe des Baugebiets

Wer hätte es gedacht, man hat es tatsächlich geschafft unseren zweiten Revisionsschacht auf das richtige Nachbargrundstück zu setzen. Zudem gingen die weiteren Arbeiten zügig voran. Vor einigen Wochen wurde dann auch die Baustraße angefertigt. Natürlich gab es da wieder ein Problem. Natürlich bezog sich das nur auf unseren Teil der Straße. Und natürlich mussten wir wieder bangen, ob das gerichtet wird.

Undzwar wurde in unserem Wendehammer einfach keine Baustraße angelegt, es blieb alles sandig. Entgegen unserer Befürchtung, dass man den Wendehammer nun doch außen vor lassen wollte, hat man „nur“ ein zu kurzes Kabel verlegt. Man wartet nun auf die Verlängerung. Hach, wär ja auch langweilig geworden.







Um die Spannung rauszunehmen, der Wendehammer ist nun auch befestigt!

Und seit dem 04.07 ist das Baugebiet offiziell zur Bebauung freigegeben! Hurra!

Nur traurig, dass unser Baubeginn erst für den Oktober geplant ist.





Dienstag, 23. Juli 2019

Probleme beim Grundriss

In den letzten Monaten hatten wir leider etwas Probleme, was die Grundrissänderung angeht. An dieser Erfahrung wollen wir euch natürlich auch teilhaben lassen.

Wir haben schon bei dem ersten Beratungsgespräch Änderungen am Grundriss des Maxime 610 vornehmen lassen. Im Februar haben wir dann die geänderten Zeichnungen erhalten. Soweit war alles gut, nur dass wir im Obergeschoss zwei Zimmer tauschen wollten, nämlich Bade- und Gästezimmer. Eigentlich ja nicht so schwer. Dieser Änderungswunsch wurde weitergegeben und nach 3-4 Wochen kam dann der neue Grundriss. Leider hat sich hier der Fehlerteufel eingeschlichen und ziemlich ausgetobt. Der komplette Grundriss wurde zerschossen.

Die kompletten Wände im OG waren verschoben worden, so dass auch teilweise andere/weniger Fenster in den Zimmern waren. Es sind teils unschöne Ecken in den Räumen entstanden, die vollkommen sinnlos waren. Keine Ahnung was da passiert ist. Wir haben natürlich direkt eine Mail an den Berater geschickt mit den Änderungswünschen. Es hat dann natürlich wieder einige Wochen gedauert, bis die neue Zeichnung kam (per Mail). Und Tada! Es war genau die gleiche wie zuvor!

Ich habe direkt bei Herrn Sonnenwald angerufen, doch der hatte just seinen Urlaub begonnen. Wir sind davon ausgegangen, dass er einfach die falsche Datei in den Anhang gepackt hat. Ein paar Tage später habe ich mich an seine Vertretung gewandt, welche mir den neuen Grundriss zusenden wollte. Doch auch in dieser Email befand sich die falsche Zeichnung! Weiterhelfen konnte man uns damit dann nicht...Also haben wir Anfang Mai einen Termin bei Herrn Sonnenwald ausgemacht, wo er nochmal händisch alle Änderungen eingezeichnet hat. Zwei Monate haben wir nun damit verschwendet dem richtigen Grundriss hinterherzurennen. Wie das passieren konnte, wurde uns nicht gesagt.

Naja, letztlich haben wir tatsächlich den richtigen Grundriss bekommen. Das alles war aber sehr ärgerlich, weil wir eigentlich schon längst den Bauantrag einreichen wollten. Wir hoffen, dass nun alles zeitlich passt.

Freitag, 19. Juli 2019

Revisionsschacht die Zweite

Kurz darauf rief uns noch einmal die Gemeindemitarbeiterin an. Es sei vorhin der Bauleiter da gewesen. Sie habe ihn auf die Schachtproblematik hingewiesen, er meinte das könne nicht sein. Es sei alles wie geplant umgesetzt worden. Er sei extra nochmal zur Baustelle gefahren und habe bestätigt: es ist alles in Ordnung, jedes Grundstück hat seinen Schacht.
Das hat uns dann doch sehr stutzig gemacht. Weil genau das ja nunmal nicht der Fall ist. Also haben wir uns hingesetzt und unsere Pläne angeschaut. Und siehe da: Auf den Plänen vom Wasserverband, noch bezogen auf die Druckentwässerung, ist die Grundstücksgrenze zwischen uns und dem Nachbarn um drei Meter zu uns versetzt. Laut diesem Plan würde der Schacht also noch auf dem Nachbargrundstück sitzen!

Haben die jetzt einen falschen Plan oder wir ein kleineres Grundstück? Am nächsten Tag habe ich direkt beim Wasserverband angerufen. Man konnte mich gleich „dem Eckgrundstück“ zuordnen. Man wisse um die Problematik und es gebe wohl wirklich einen falschen Plan. Man wisse nur nicht, woher der komme. Wenn der Schacht aber wirklich auf unserem Grundstück sitzt, dann wird der versetzt werden. Na endlich! Erleichterung machte sich breit. Später rief nochmal der Bürgermeister an, der noch nichts wusste. Er habe nur von der Gemeindemitarbeiterin gehört, dass laut dem Planer der Schacht gar nicht auf unserem Grundstück wäre. Das Grinsen konnte man bei den Worten heraushören. Umso erfreulicher war es für uns, als wir ihm erklärten dass WIR das Problem erkannt haben und laut Wasserverband auch eine Fehlplanung vorliegt. Da war er erstmal baff. Gut so. Naja, wir wurden dann eingeladen den folgenden Donnerstag an der Baubesprechung vor Ort teilzunehmen. Das wollten wir auch wahrnehmen, um sicherzugehen, dass der Schacht auch wirklich versetzt wird und nicht aufgrund der ominösen Höhenverhältnisse vielleicht doch da bleiben soll. Es gab vor Ort direkt eine Entwarnung vom Bauleiter, der Schacht wird auf alle Fälle versetzt. Super.
Dann standen wir zusammen mit dem Bürgermeister und dem Bauleiter vor den Grundstücken. Und was sagt der Bauleiter?

„Also dann setzten wir den Schacht (zum nördlichen Nachbarn!) einfach drei Meter weiter nach Norden, dann ist der nicht mehr auf ihren Grundstück“! Der Bürgermeister nickte zufrieden.

Halt Stop! Den Schacht brauchen wir doch! Es geht doch um den an deren zum Westnachbarn! Der liegt falsch. Wenn die den Nordschacht versetzen, hat der Nordnachbar zwei Schächte, wir einen und der Westnachbar gar keinen.

Da haben sie erstmal geguckt. Achso, um die Grenze geht es?! JA geht es !! Oh man, zum Glück waren wir mit vor Ort. Jetzt hat man also endlich begriffen welcher Schacht wo zu sitzen hat (Hoffentlich).

Ein netter Bauarbeiter fragte in unserer Anwesenheit noch, ob denn der Schotter für die Baustraße auch im Wendehammer gelegt werden soll. Nach kurzem Überlegen hat man darauf „Ja“ geantwortet. Wie gnädig, dass wir eine Zufahrtsmöglichkeit zu unserem Grundstück erhalten  ;)


Wir beten mittlerweile, dass der Rest der Erschließung geklappt hat, es kommen uns ernsthaft Zweifel bei dieser geballten Kompetenz...




Montag, 15. Juli 2019

Kauf einen Revisionsschacht, bekomme zwei!

Erstmal Entschuldigung für die lange Pause. Aber auch wenn man sein Haus bauen lässt, gibt es viel zu tun. Nun gehts weiter!

Aufgrund der geänderten Entwässerungsplanung haben die Grundstücke in unserer Ecke lange Zeit keine Revisionsschächte bekommen. Am 12.05 waren wir bei unserem sonntäglichen Spaziergang bei der Baustelle und konnten endlich unseren Schacht bewundern. Wir waren froh, dass wir nicht vergessen wurden. Die Freude hielt allerdings nicht lange an. Denn bei einem zweiten Blick wurde uns klar, dass wir nicht nur einen sondern zwei Schächte auf unserem Grundstück haben!
Dafür hat das Nachbargrundstück westlich von uns gar keinen... Da muss ein Fehler vorliegen, dachten wir uns. Am nächsten Tag sind wir zusammen zum Gemeindebüro gefahren, um den Bürgermeister darauf anzusprechen. Der war nur leider nicht da. Die Gemeindemitarbeiterin hat ihm das Problem aber später geschildert. Es kam eine Email, dass der Schacht aufgrund der Höhenlagen bei den Grundstücken dort hin musste. Ende.

Da waren wir bedient! Uns wurde schließlich nichts gesagt und im Kaufvertrag stand davon auch nichts. Nach einiger Recherche stellten wir fest, dass wir für den Nachbarn eine Baulast im Grundbuch eintragen müssten, damit der den Schacht überhaupt nutzen kann. Nur wer zahlt das, wer ist Eigentümer des Teils und wer verantwortlich bei eventuell anfallenden Sanierungsmaßnahmen? Ein Einzäunen des Grundstücks dort können wir vergessen, ebenso wie Bepflanzung, denn es kann ja immer sein, dass der Nachbar da mal ran muss. Der Teil des Grundstücks ist also nutzlos. Wir konnten auch nicht nachvollziehen, dass alle Grundstücke in der Straße ohne Probleme ihre Schächte setzen konnten und es nur bei dem Nachbarn Probleme gab.

Wir wollten Donnerstag dann nochmal mit dem Bürgermeister sprechen, der war mal wieder nicht da. Eine Nachfrage beim Wasserverband brachte auch keine Erkenntnisse. Es sei alles so wie es geplant worden ist. Später am Tag hat dann doch der Bürgermeister zurückgerufen. Er sagte: Es gab halt keine andere Möglichkeit und wir müssen jetzt damit leben. Auf unseren Vorwurf, dass es nicht rechtens sein kann, da nichts im Kaufvertrag stand, erwiderte er nur, dass wir bei solchen Internetrecherchen aufpassen sollen, was wir sagen, das kann ja alles falsch sein. Wir müssten ja auch keine Rechte des Nachbarn im Grundbuch eintragen lassen, dass kann man ja so regeln...Ja ist klar...wir verblieben so, dass wir nochmal persönlich sprechen wollten.





 Das ist unser Schacht, im Bereich unserer zukünftigen Einfahrt:
Hier sieht man nochmal: Der Schacht rechts im Bild steht auf unserem Grundstück, gehört aber eigentlich noch weiter nach rechts zum Nachbarn:

Donnerstag, 23. Mai 2019

Angebot für die Grundstücksspezifischen Arbeiten (GSA)

Lange war es still, was aber nicht heißt, dass nichts passiert ist.
Wie angekündigt haben wir Ende April den Kaufvertrag unterschrieben. Vor einer Woche waren wir noch einmal beim Notar, um die Grundschuld für die Bank eintragen zu lassen. Die Bank muss nun das Grundstück bis Ende Mai bezahlt haben. Und dann haben wir endlich unser eigenes Stück Land!

Ca vier Wochen nach der Bohrung kam dann auch das Angebot der Tiefbaufirma. Leider sparen wir hier doch nicht, allerdings war die Schätzung von unserem Berater ziemlich genau. In Zahlen ausgedrückt: 8000 Euro wurden geschätzt, 9000 soll es jetzt kosten. Wobei in dem Preis auch schon eine Mehrsparten-Hauseinführung für 860 Euro und der Baustromzählerkasten für 714 Euro mit drin ist. Wir finden den Preis in Ordnung, der teuerste Posten ist das Einbringen des Trägerbodens, da werden wir woanders wohl nicht viel günstiger fahren. Wir haben uns daher entschieden, direkt mit Viebrock den Tiefbau durchzuführen.

Das Bodengutachten selber haben wir allerdings nicht zu Gesicht bekommen. Für ein Vergleichsangebot hätte man dieses ja gebraucht. Ob man es auf Wunsch bekommt, weiß ich nicht.

Elektro-Bemusterung

Die Elektro-Bemusterung erfolgte im Sommer und fand per Telefonkonferenz statt. Zudem konnten wir mit unserem Berater per Team-Viewer die...